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Besitzer eines Hunds müssen sich vor dem Antritt in den Urlaub überlegen, ob sie Ihren Vierbeiner mitnehmen oder nicht. Auch für Hunde ist ein Urlaub Erholung pur und eine willkommene Abwechslung zum Alltag, da er ein neues Umfeld erschnuppert kann. Daher sollte darauf geachtet werden, dass der Hund seine Zeit mit seinen Herrchen verbringt und nicht alleine im Hotel / Ferienhaus verbringt. Ist das Reiseziel in Deutschland bzw. im Heimatland, so ist es relativ unproblematisch. Da genügt nur ein Anruf bei der Unterkunft.

Geht die Reise ins Ausland? Dann ist die Planung der Reise schon etwas Aufwendiger – da jedes Land so seine eigenen Einreisebestimmungen hat. Dabei sollte der Hundebesitzer sich früh genug – spätestens 8 Wochen vor der Einreise erkundigen. Information erhält man über die Botschaften, diversen Foren im Internet, beim Tierarzt oder dem ADAC. Standartmäßig gilt aber in Prinzip für jedes Land, das man in Besitz eines gültigen internationalen Impfpass sein muss und die letzte Tollwutimpfung darf nicht älter als ein Jahr – aber auch nicht in den letzten 4 Woche vor der Reise erfolgt sein. Selbst wenn im Urlaubsland das Mitbringen von Hunden erlaubt ist, wird es problematisch, wenn die Anreise durch Länder mit Quarantänepflicht erfolgen müsste. Dann dürfte der Hund nicht mitgenommen werden.

Am einfachsten ist die Reise mit Hund mit dem eigenen Auto. Dann nämlich können je nach Gegebenheit Pausen eingelegt werden. Damit dem Tier auf der Fahrt nicht übel wird, sollte einige Stunden vor der Abfahrt keine Fütterung mehr erfolgen. Unterwegs darf der Hund nur trinken. Bei einer längeren Fahrt sollte alle 120 Minuten eine kleine Pause eingelegt werden, in der mit dem Hund Gassi gegangen und gespielt wird.

Wenn Hundebesitzer mit dem Zug reisen, wird für den Hund normalerweise der Kindertarif fällig. In Zügen dürfen generell Hunde aller Rassen mitgeführt werden. Voraussetzung ist, dass der Hund während der ganzen Fahrt angeleint wird.

Möglich, aber nicht sehr angenehm ist das Reisen per Flugzeug für den Hund. Im Passagierraum dürfen nur Hunde unter 5 Kilo mitreisen - wenn sie in speziellen Behältern untergebracht werden. Größere Hunde dagegen müssen den Flug in einer Transportbox im Frachtraum untergebracht werden. Flugreisen mit einem Hund sollten Aufgrund des Stresses aber tunlichst vermieden werden.

Wenn der Vierbeiner nicht mit in den Urlaub kann, müssen die Besitzer sich um die Betreuung des Hundes zuhause vor Ort kümmern. Vielleicht kann jemand aus der Verwandtschaft, Freundeskreis und Co die Betreuung des Tieres übernehmen. Am problemlosesten klappt es mit der Betreuung, wenn das Tier in seiner gewohnten Umgebung bleiben kann und die Person kennt und mag. Steht aus dem engeren Umkreis niemand zur Verfügung, können die Hunde bei einer Tierpension oder bei einem Tiersitter untergebracht werden. Private Tiersitter arbeiten oft auf gegenseitiger Basis, nach dem Motto, betreust du meinen, nehme ich auch deinen Hund. Hier ist der Finanzielle Faktor - abgesehen vom Futter und Wasser, gleich bei Null. Die Unterbringung in einer Hundepension kann recht teuer werden. Züchter sind oft bereit, den Vierbeiner als Feriengast aufzunehmen. Als wirklich allerletzte Lösung für den vorübergehenden Aufenthalt des Hundes sollte das Tierheim in Erwägung gezogen werden – welches man dem Hund aber nicht zumuten sollte.

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