Textversion
StartseiteDeutschlandÖsterreichSchweizHundeschulenTierkrankheitenLexikonFirmenverzeichnisServiceOnlineshop

Tierkrankheiten:

Fische

Hund

Kaninchen

Katze

Meerschweinchen & Hamster

Pferd

Ratten

Reptilien

Schweine

Wiederkäuer

Vögel

Vögel:

Aspergillose

Bürzeldrüse

Federmilben

Federrupfen

GLS

Legenot

Nierengicht

Ornithose

Paramyxovirus

Trichomonaden-Infektion

Allgemein:

Startseite

Tierarztpraxis eintragen

Hundeschule eintragen

Unternehmen eintragen

my-Tierarzt | NEWS

Werbung

Kontakt

Impressum

Sitemap

Die Ornithose ist eine Vogelkrankheit, welche bei fast allen Vogelarten [auch bei Tauben] nachgewiesen wurde. Die Krankheit ist auch auf den Menschen übertragbar und daher eine meldepflichtige Tierseuche [Zoonose]. Sie tritt als schwere, grippeartige Allgemeinerkrankung auf und verläuft in der Regel unter vorwiegender Beteiligung der Lungen ab. Die Krankheit, [Ornithose] ist bei Papageienvögeln als Psittakose [Papageienkrankheit] bekannt. [anzeigepflichtig]

Der Erreger:
Der Erreger ist das weltweit verbreitete, gram-negative Bakterium mit der Bezeichnung Chlamydophila psittaci. Das Reservoir dieses Erregers sind Vögel, insbesondere Tauben. Fast alle Vogelarten können befallen sein. Die befallenen Tiere zeigen in der Regel gar keine Symptome, aber auch sie können akut erkranken.

Die Übertragung:
Der Erreger wird in der Regel über Tröpfchen, also durch Einatmen von infektiösem Kot-Staub übertragen.

Die Symptome:
Die Symptome sind bei infizierten Vögeln nur schwer zu erkennen. Der Vogel wirkt krank, zieht sich zurück und scheint immer müde. Das Gefieder ist ruppig und glanzlos. Der Kot verändert sich. Als Symptom gilt grüner Durchfall, der und unangenehm riecht. Die Augen des erkrankten Vogels tränen und er niest. Sollten diese Symptome vorliegen muss der Tierarzt auf Verdacht eine Laboruntersuchung auf Clamydien veranlassen. Erst durch diese kann hier Klarheit geschaffen werden. Aber auch hier besteht noch eine gewisse Unsicherheit.

Trotz Behandlung kann es bei erkrankten Tieren zu Todesfällen kommen!

Die Behandlung:
Der Tierarzt wird bei hinreichendem Verdacht den Amtstierarzt hinzu ziehen und dieser wiederum entscheidet über die weitere Vorgehensweise. Die Therapie erfolgt mit Antibiotika. Da die Krankheit leicht von einem zum anderen Tier übertragen werden kann, wird zur Vorsicht der ganze Bestand mit therapiert. Da die Krankheit auch auf den Menschen übertragbar ist, müssen Hygienemaßnahmen peinlich genau beachtet werden. Die Krankheit fängt beim Menschen grippeähnlich mit teils hohem Fieber an. Vogelhalter sollten bei Auftreten dieser Symptome ihrem Arzt sagen, dass sie einen Vogel halten. Dies gilt vor allem bei Tauben!