Textversion
StartseiteDeutschlandÖsterreichSchweizHundeschulenTierkrankheitenLexikonFirmenverzeichnisServiceOnlineshop

Tierkrankheiten:

Fische

Hund

Kaninchen

Katze

Meerschweinchen & Hamster

Pferd

Ratten

Reptilien

Schweine

Wiederkäuer

Vögel

Vögel:

Aspergillose

Bürzeldrüse

Federmilben

Federrupfen

GLS

Legenot

Nierengicht

Ornithose

Paramyxovirus

Trichomonaden-Infektion

Allgemein:

Startseite

Tierarztpraxis eintragen

Hundeschule eintragen

Unternehmen eintragen

my-Tierarzt | NEWS

Werbung

Kontakt

Impressum

Sitemap

Federrupfen ist ein Phänomen, das bei Wellensittichen und Papageien wie dem Graupapagei relativ häufig auftritt. Aber auch bei Hühnern sieht man dieses Krankheitsbild.

Die Symptome:
Man sieht, wie Vögel Ihre Federn aus ihrem Gefieder ziehen. Überzählige Federn werden von den Tieren immer wieder ausgerupft. Wenn dies das normale Maß übertrifft, weisen Brust und Bauch kahle Stellen auf. Die Haut ist gerötet oder auch entzündet. Nicht selten kommt es zu wahrer Selbstverstümmelung der o.g. Vogelarten. Manche Vögel fressen auch ihre Federn. Blutige Stellen sind dann ab und zu sehen.

Die Ursache:
Gründe dafür sind überwiegend in der Psyche der Tiere zu suchen. Betroffen sind meist Wellensittiche und Papageien, die einzeln gehalten werden und sehr auf den Vogelhalter geprägt sind. Hat dieser einmal weniger Zeit für das Tier, vereinsamt Er. Wellensittiche und andere Papageien sind Schwarmvögel die prinzipiell nicht alleine gehalten werden sollen.

Es gibt aber auch den gegenteiligen Fall. Vögel, die in zu großen Gruppen in Volieren gehalten werden, kann Stress in der Gesellschaft zu Federrupfen führen.

Darüber hinaus gibt es Erkenntnisse, dass Bewegungsmangel, Vitaminmangel und Mangel an bestimmten Mineralien bzw. eine einseitige Ernährung ursächlich sind. Auch die Kürzung der Schwungfeder, welche das Fortfliegen von Papageien, insbesondere beim Graupapagei unterbinden soll, kann zu Federrupfen führen.

Die Behandlung und die Prophylaxe:
Bei Wellensittichen kann den Federrupfern oft durch das Zusetzen eines Artgenossen geholfen werden. Gesellschaft ist für Wellensittiche nicht nur normal, sondern die einzig tierfreundliche! Das Vitamins K1 kann bei erhöhter Gabe zu Erfolgen führen.

Auch das Einsprühen von bitter schmeckenden Sprays kann die Vögel vom Federrupfen abhalten. Bei Entzündungen der Haut ist es sinnvoll eine Halskrause für einen bestimmten Zeitraum, damit der Vogel mit Salben behandelt werden kann.

Hier werden allerdings eher die Symptome behandelt. Bei erkrankten Tieren, sollte daher bitte immer auch die Haltungssituation vom Vogelhalter überdacht werden.