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Als Mykose bezeichnet man eine Infektionskrankheit durch Pilze. Diese leben als Parasiten im lebenden Gewebe. Bei Mykosen können Myzelpilze und Hefen als Erreger auftreten. Da die Erreger nicht äußerlich erkennbar sind, sind die Tiere auf mögliche Symptome hin zu überprüfen. Schließlich kann man ohne Erkennen der Krankheit auch zu keiner Lösung des Problems kommen.

Die Ursache:
Pilze leben von verrottendem tierischen oder pflanzlichem Gewebe oder parasitisch auf oder in Pflanzen / Tieren. Günstige Lebensbedingungen für Pilze sind ein feuchtes, warmes Milieu [Klima]. Hier können Pilze sich leicht über Sporen oder über Sprossung vermehren.

Die Symptome:
Pilzbewuchs kann man normalerweise mit bloßem Auge erkennen. Insbesondere gilt dies bei oberflächlichem Bewuchs. Zu oberflächliche Mykosen gehören bei Reptilien der Bewuchs der Haut, der Nägel und der Schleimhäute. Meist beginnen Pilzerkrankungen an der Bauchseite des Tieres. Im Anfangsstadium erkennt man dies an abgespreizter oder braungefleckter Beschuppung. Mit fortschreitender Vermehrung bilden sich großflächige verkäsende oder nässende Wunden.

Die Behandlung:
Der Tierarzt muss zunächst den Pilz bestimmen. Hierzu ist unter Umständen ein Abstrich nötig. Dann wird ein resistenzgetestetes Antimykotikum angewendet. Ist der Pilzbefall schon fortgeschritten, kommt ein Antimykotika zur Anwendung. Dabei wird das Tier einzeln und vor allem warm gehalten. Offene Wunden werden zusätzlich mit Antibiotika behandelt. Die Wunde muss austrocknen und darf daher nicht abgedeckt werden. Neben dem Tier selbst muss auch sein Lebensraum behandelt werden. Dazu sollte das Terrarium desinfiziert und ebenfalls mit Antimykotikum behandelt werden. Ansonsten überleben die Sporen der Pilze, die allermeist sehr widerstandsfähig sind.