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Die Schiefkopfkrankheit ist eigentlich keine eigene Krankheit, sondern vielmehr ein Symptom für verschiedene Krankheiten. Meist geht das Symptom mit Gleichgewichtsstörungen einher.

Die Ursache:
Ursache der Schiefköpfigkeit kann eine Schädigung des Innenohrs, eine Mittelohrentzündung, nicht behandelte Abszesse am Kopf oder auch ein schlecht sitzender entzündeter Zahn sein. Aber auch bei einem Schlaganfall oder ein Gehirntumor kann das Symptom vorkommen. Hier geht die Schiefköpfigkeit meist mit gestörter, oder ganz fehlender Motorik der betroffenen Ratten einher. Dies zeigt sich als ein Torkeln oder durch Umkippen der Ratte.

Die Diagnose
Die geschädigte Ratte fällt durch die schiefe Haltung des Kopfes auf. Meist ist sie zudem einseitig in ihrer Motorik beeinflusst. Daher kann sie zu der betroffenen Seite umkippen. Dies geschieht meist beim abwärts gehen, oder auch wenn sich die Ratte putzt. Schiefköpfigkeit sieht zwar komisch aus, aber auch eine so beeinträchtigte Ratte kann noch monatelang bis an ihr Lebensende gut unter ihren Artgenossen weiterleben, solange sie selbständig ihr Futter aufnehmen und sich putzen kann.

Die Behandlung:
Ein rechtzeitiger Gang zum Tierarzt kann der Ratte das Leben retten und auch bei Schiefkopfkrankheit der Ratte zu einem fast ungehindertem Weiterleben führen. Zu Anfang ist die Gabe von einem geeigneten Antibiotikum oder anderen Medikamenten nötig. Diese bekämpft zwar selten das Symptom der Schiefköpfigkeit, aber die auslösende Krankheit. Manchmal kann aber auch schon die Medikamentation zum stagnieren des Symptom, oder gar zu einer Besserung führen. Eine hohe Vitamin B Gabe ist anzuraten, da diese für die Stärkung der geschädigten Nerven sorgen.

Weitere Maßnahmen:
Es ist aber darauf zu achten, dass die Käfigeinrichtung so gebaut ist, das die Ratte mit einer Schiefkopfkrankheit nicht tief [mehr als 20 cm] abstürzen kann. Hohe und steile Klettermöglichkeiten am Gitter sollen ebenfalls vermieden werden. Auch beim Freilauf sollte auf Gefahren geachtet werden, da diese Ratten immer wieder versuchen werden, hohe Entfernungen zu erklettern und sich dabei schnell überschätzen.

Wenn die Ratte bereits so geschädigt ist, dass sie sich nicht mehr selbständig ernähren oder putzen kann, oder die Motorik derart geschädigt sein, dass sich die Ratte nur noch unkontrolliert im Kreise dreht, sollte überlegt werden, das Tier zu erlösen.