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Eine Hinterhandlähmung kommt oft bei älteren männlichen Ratten vor. Aber auch Weibchen und jüngere Tieren können Hinterhandlähmungen vorkommen. Das Krankheitsbild ist auch bei Kaninchen bekannt.

Die Ursache:
Diese Krankheit ist meist genetisch bedingt. Wie bereits beschrieben können Gewicht und Geschlecht der Ratte eine Hinterhandlähmung befördern.

Die Symptome:
Eine Lähmung kommt nicht über Nacht, sondern breitet sich nach und nach aus. Bei einer Hinterhandlähmung bildet sich die Rückenmuskulatur zurück, der Rücken wird knochig und die Beckenknochen sind deutlich zu spüren. Dabei kann die Ratte ihre Hinterbeine nicht mehr korrekt unter ihren Körper setzen und bekommt einen watschelnden Gang. So fällt das Laufen schwer. Die Hinterbeine werden nur noch hinterher gezogen. Eine Hinterhandslähmung ist für die betroffene Ratte zunächst nicht mit Schmerzen verbunden. Allerdings können Schmerzen durch die Fortbewegung der Ratte auftreten.

Die Behandlung:
Eine Behandlung ist derzeit nicht möglich. Die Ratte wird so mit der Zeit weiter krank sein und sich ihr Zustand verschlimmern. Das bedeutet aber nicht, dass eine erkrankte Ratte sofort eingeschläfert werden muss. Dies ist nicht nötig, solange die Ratte schmerzfrei leben kann. Dazu ist allerdings eine regelmäßige Kontrolle durch einen Tierarzt nötig. Dieser kann, wenn nötig, auch Schmerzmittel verabreichen. Die Halter einer an einer Hinterhandlähmung erkrankten Ratte sollten einige Maßnahmen treffen, welche den Ratten das Leben leichter machen. So sollte das Futter und Wasser immer leicht erreichbar sein. Auch der Käfig sollte umgestaltet werden. Behindertengerecht ist hier z.B. ein Umbau von Leitern in Rampen, am besten überzogene Holzbretter. Wenn sich die Ratte nicht mehr selbstständig putzen kann, muss auch dies durch den Halter übernommen werden. Hier am besten mit einem warmen Schwamm die Ratte waschen.