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Pferde sollten regelmäßig ungefähr alle drei Monate entwurmt werden. Werden nur wenige Pferde auf vielen Hektar gehalten und die Pferdeäpfel werden täglich oder spätestens alle 2 Tage eingesammelt, dann reicht es manchmal auch, wenn die Pferde nur halbjährlich entwurmt werden. Zur zusätzlichen Kontrolle des Wurmbefalls, kann man ungefähr 1 – 2-mal im Jahr eine kleine Menge Pferdeäpfel an einen Tiergesundheitsdienst schicken und auf Wurmeier untersuchen lassen. Dieses kann auch ein Tierarzt machen.

In der freien Wildbahn können die Pferde regelmäßig weiter ziehen, wenn der Weideplatz / Erdboden mit Wurmeiern durchzogen wird. Zudem finden Pferde in freier Wildbahn eine entsprechende Kräutervielfalt, die unter anderem auch dafür sorgt, dass Sie bei Aufnahme der richtigen Kräuter auf natürliche Weise entwurmt werden.

Wurmbefall sorgt dafür, dass der Magen-Darm-Trakt des Pferdes mit giftigen Stoffen der Würmer belastet wird. Dadurch können alle möglichen Krankheiten entstehen, je nach Schwachpunkt des Organismus. Manche Pferde bekommen durch Wurmbefall Durchfall oder Koliken, andere haben ein struppiges und glanzloses Fell, manche magern stark ab und wiederum andere bekommen Hautkrankheiten oder andere Organe werden in Mitleidenschaft gezogen. Auf jeden Fall wird durch starken Wurmbefall die Nähstoffaufnahme behindert und die Pferde leiden dadurch oft an einem Mineralienmangel, der wiederum alle möglichen Krankheiten nach sich ziehen kann.

Am häufigsten werden Pferde medikamentös mit einer Wurmkur [Wirkstoff: Ivermectin z.B. Animec] behandelt.

Eine gestörte Bakterienflora fördert den Wurmbefall im Magen-Darm-Trakt. Deswegen sollte man bedenken: Sollte das Pferd stark verwurmt sein, obwohl regelmäßig entwurmt wird, dann kann man versuchen eine Milchsäurepräparat zu geben. Dies verhindert nicht die Verwurmung, jedoch kann dadurch der Wurmbefall leicht eingedämmt werden.

Bei weiten Fragen wenden Sie sich an Ihren Tierarzt des Vertrauens.