Textversion
StartseiteDeutschlandÖsterreichSchweizHundeschulenTierkrankheitenLexikonFirmenverzeichnisServiceOnlineshop

Tierkrankheiten:

Fische

Hund

Kaninchen

Katze

Meerschweinchen & Hamster

Pferd

Ratten

Reptilien

Schweine

Wiederkäuer

Vögel

Katze:

FORL

Katzenakne

Katzenasthma

Katzendiabetes

Katzenfloh

Katzenschnupfen

Katzenseuche

Leukose

Niereninsuffizienz

Spulwurmbefall

Allgemein:

Startseite

Tierarztpraxis eintragen

Hundeschule eintragen

Unternehmen eintragen

my-Tierarzt | NEWS

Werbung

Kontakt

Impressum

Sitemap

Katzenasthma, oder [felines Asthma | felin von lat. felis „Katze“] ist eine allergische Atemwegserkrankung der Hauskatze. Sie ist dem Asthma bronchiale des Menschen ähnlich. Katzenasthma verläuft chronisch. Behandeln kann man lediglich die Symptome bei den Katzen. Eine vollständige Heilung [wie beim Menschen] ist zum jetzigen Stand der Medizin nicht möglich.

Der Auslöser:
Oft lässt sich nicht ermitteln, welcher Faktor für Katzenasthma auslösend war. Man nimmt an, dass Teppichreiniger, Haarsprays, Zigarettenrauch, Deodorants und chemisch behandelte Einrichtungsgegenstände die Krankheit auslösen können.

Die Symptome:
Die Katze zeigt eine allergische Reaktion auf oben genannte Auslöser. Dabei ziehen sich die Bronchien zusammen. Die glatte Muskulatur der Bronchien vergrößert sich. Es kommt zu vermehrter Schleimproduktion und verminderten Schleimausscheidung. Äußerlich kann man erkennen, dass die Katze unter Atemnot leidet. Sie hustet und keucht. Beim Atmen der Katze hört man Pfeifgeräusche. Beim Röntgen der Katze zeichnen sich die Bronchien stärker ab. Unter Umständen können einzelne Lungenlappen erweitert sein, oder gar kollabiert. Der Tierarzt kann eine allergische Reaktion über Eosinophile in der Lungengegend nachweisen. Allerdings gelingt dies nicht immer.

Die Behandlung und Prophylaxe:
Eine effektive Prophylaxe ist kaum möglich. Eine Beschränkung allergieauslösender Stoffe aber sicherlich sinnvoll. Die Behandlung von Katzenasthma kann lediglich die Symptome lindern. Die Ursache der Krankheit kann aber nicht bekämpft werden. Daher besteht die Behandlung vor allem aus schmerzlindernden und entzündungshemmenden Mitteln. Hinzu kommen Medikamente mit bronchienerweiternden Wirkstoffen.

Neben der Vermeidung von allergieauslösenden Mitteln kann der Katzenbesitzer darauf achten, dass das Tier nicht an Übergewicht leidet. Auch Übergewicht vermindert die Atemfähigkeit. Zudem sollte man darauf achten, dass die Luftfeuchtigkeit bei 30-40% liegt. Trockene Luft ist ebenfalls schädlich. Man sollte versuchen, das die Katze sich viel draußen aufhält, wenn Sie keine Reaktionen auf Pollen oder derjenigen zeigt.