Textversion
StartseiteDeutschlandÖsterreichSchweizHundeschulenTierkrankheitenLexikonFirmenverzeichnisServiceOnlineshop

Tierkrankheiten:

Fische

Hund

Kaninchen

Katze

Meerschweinchen & Hamster

Pferd

Ratten

Reptilien

Schweine

Wiederkäuer

Vögel

Kaninchen:

Chinaseuche

Darmmykose

Enterokolitis

Hechtgebiss

Hitzschlag

Kaninchenschnupfen

Kaninchensyphilis

Kokzidiose

Myxomatose

Trommelsucht

Allgemein:

Startseite

Tierarztpraxis eintragen

Hundeschule eintragen

Unternehmen eintragen

my-Tierarzt | NEWS

Werbung

Kontakt

Impressum

Sitemap

Der Ansteckende Kaninchenschnupfen [Rhinitis contagiosa cuniculi] ist eine bakterielle Infektionskrankheit. Als Erreger kommen mehrere Bakterien in Frage. Betroffen sind die Luftwege der Kaninchen. Die Krankheit endet oft tödlich, vor allem bei größeren Beständen sind hohe Verluste zu verzeichnen.

Die Symptome:
Kaninchenschnupfen beginnt mit einer Entzündung der Nase, verbunden mit Nasenausfluss und Niesen. Der Nasenausfluss ist zu Beginn wässrig wird mit der Zeit aber dickflüssiger und eitrig. Oft sind die Bindehäute gereizt bis hin zur Entzündung. Das Tier hat Fieber und fühlt sich unwohl. In der Folgezeit bildet sich eine Entzündung der Bronchien und Lungen aus. Diese kann sich dann über Jahre hinziehen und Chronisch werden. Dies führt schlussendlich zum Tod.

Das Erkennen der Krankheit:
Da die Symptome zu Anfang der Krankheit recht unspezifisch sind, muss ein Tierarzt andere Ursachen für Schnupfen ausschließen. Solche können z.B. durch weniger heftige Bakterien aber auch durch Einstreu und Pollen hervorgerufen sein. Klinisch kann eine Abgrenzung zu der Kaninchenpest meist ohne Probleme gemacht werden.

Die Behandlung:
Augen und Nasenöffnungen kann man mit einer Kochsalzlösung behandeln. Zusätzlich kann man eine Antibiotika-Lösung ins Auge träufeln. Die Behandlung mit Breitbandantibiotika ist anzuraten. Die derzeit richtigen Medikamente verschreibt der Tierarzt. Um das Tier zu stärken empfiehlt sich die Gabe von Vitaminen. Da das Antibiotikum die Darmflora schädigt, kann man Perenterol in das Trinkwasser zugeben. Allgemein sollten die Haltungsbedingungen überprüft und gegebenenfalls optimiert werden.

Die Erfolgsaussichten der Behandlung sind leider oft eher gering. Bei einem chronischen Verlauf kann sich das Kaninchen mit den Erregern arrangieren, bei einem akuten Verlauf nicht. Hier tritt leider oft nach 2-8 Tagen der Tod ein.

Die Prophylaxe:
Achten sie auf die Haltungsbedingungen der Kaninchen. Gegen den ansteckenden Kaninchenschnupfen gibt es einen Impfstoff. Allerdings wird nur bei größeren Beständen und bei Tieren, die an Ausstellungen teilnehmen eine Impfung empfohlen.