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Übergewicht bzw. Fettleibigkeit ist wahrscheinlich die meistverbreitete ernährungsbedingte Krankheit bei Hunden aus Industrieländern. Als Ursache ist immer eine falsche und übermäßige Ernährung zu sehen. [liegt also in der Verantwortung des Menschen] Als Folge von Übergewicht kann vor allem in Kombination mit anderen gesundheitlichen Problemen schnell das Leben des Hundes bedroht werden.

Die Symptome:
Die Symptome der Übergewichtigkeit sind ähnlich denen des Menschen: Rippen des Hundes lassen sich nicht oder nur schwer ertasten, eine Taille ist nicht erkennbar, Schwierigkeiten beim Laufen, Schwerfälligkeit, Kurzatmigkeit, Aggressivität, lange Schlafenszeiten. Aber auch wenn o.g. Symptome so nicht zu erkennen sind sollte das Gewicht bei jedem Tierarztbesuch kontrolliert werden. Selbst das richtige Gewicht eines Hundes zu berechnen geht, wenn man die richtigen Gewichtsparameter der Rasse hat.

Die Ursache:
Die unbestrittene Hauptursache für Übergewicht ist zu viel Futter und falsches [nicht hundegerechtes] Futter. Süßigkeiten oder Leberwurstbrote sind kein Hundefutter und doch immer wieder Ursache von Übergewicht bei Hunden.

Die Behandlung und die Prophylaxe:
Grundsätzlich sollten Hundebesitzer folgendes nie tun:
- Bei Tisch füttern
- Immer Futter stehen lassen [Trockenfutter]
- Süßigkeiten verfüttern
- Menschliche Lebensmittel verfüttern [Reste vom Mittagessen, Leberwurstbrot etc.]
Vielmehr sollte es für den Hund feste Fütterungszeiten geben. Falls Ihr Hund übergewichtig ist, sollten Sie im Rahmen einer Diät folgendes beherzigen: Während der Diät keine Leckerlis geben und nicht vom Tisch füttern. Zu große Futtermengen sind der Hauptgrund für Fettleibigkeit. Reduzieren Sie die Tagesrationen und verteilen Sie diese auf 2 - 4 Mahlzeiten über den Tag. Der Hund sollte nicht so viel essen wie er will. Wiegen Sie den Hund min. 1 x wöchentlich zur selben Tageszeit und notieren Sie das Gewicht zur Kontrolle. Füttern Sie den diät-bedürftigen Hund niemals gemeinsam mit anderen Tieren und kontrollieren Sie die tatsächlich gefütterte Menge [nicht das er aus anderen Näpfen frisst]. Füttern Sie den Hund vor Ihrer Mahlzeit und lassen Sie das Tier während Ihrem Essen im Idealfall in einem anderen Raum warten. Das erspart dem Tier das erfolglose „betteln“ und beschert Ihnen eine ruhige Mahlzeit. Achten Sie bei Spaziergängen darauf, dass Ihr Hund nicht „unkontrolliert“ frisst [Müll vom Boden], vielleicht ist es ratsam, dass Ihr Hund während der Diät ständig an der Leine zu führen. Sorgen Sie dafür, das Ihr Hund nicht „fremdgefüttert“ wird. Halten Sie stets genügend frisches, sauberes Trinkwasser für Ihren Hund bereit.