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Der Katzenfloh [Ctenocephalides felis] ist ein Parasit. Die Weibchen sind 3 mm und Männchen etwa 1 mm lang und rot-braun gefärbt. Der Floh besitzt keine Flügel. Meist bleibt der Floh bei einem einmal befallenen Tier und ernährt sich vom Blut des Wirtes. In der Entwicklung lebt das Tier im Fell versteckt. Da das Tier anders als der Name suggeriert nicht nur bei Katzen anzutreffen ist, sondern auch auf Hunden und sogar beim Mensch mal zubeißt, ist der Katzenfloh weit verbreitet.

Der Flohbefall:
ca: 20% der Hunde und Katzen sind von Flöhen befallen. Meist tritt der Befall im Spätsommer auf. In den Städten ist der Katzenfloh der häufigste Parasit. In ländlichen Gegenden ist hingegen eher der stärker spezialisierte Hundefloh vertreten.

Die Symptome:
Befallende Hunde bekommen Haarausfall. Grund ist eine Allergie der Hunde gegen die Flöhe. Das Deckhaar ist bis auf die Rückenpartie vollständig ausgefallen. Auf dem Fell kann man Flohkot erkennen. Der Floh saugt pro Tag etwa 13 µl Blut auf. Der Kot besteht vorwiegend aus unverdauten Blutbestandteilen und ist schwarz und krümelig. Man kann mit einem angefeuchteten Stück Papier testen, ob es sich um Kot handelt. Bringt man dieses auf, dann verfärbt sich das Tuch rötlich-bräunlich. Diese Testmethode ist vor allem dadurch wichtig, weil Hunde sich sehr pflegen. So sind bei Hunden nur selten ausgewachsene Flöhe zu erkennen und man muss den Befall über die Exkremente nicht ausgewachsener Flöhe erkennen. Ein weitere Symptom sind punktförmige Rötungen mit einem hellen Hof. Diese entstehen durch den Stich des Flohes. Es kann auch zu einer ausgedehnten Hautentzündung kommen, wenn das Tier schon stark von Flöhen befallen ist. Besonders leicht zu erkennen ist der Flohbefall, wenn das befallene Tier eine allergische Reaktion zeigt. Auch bei leichtem Befall kann eine Flohallergie zu heftigeren Hautveränderungen führen.

Wichtig!
Der Floh stellt nicht nur an sich ein Problem dar. Katzenflöhe können auch als Zwischenwirt wie dem Gurkenkernbandwurm wirken und andere Krankheitserreger verbreiten. So werden über den Katzenfloh die Erreger der felinen infektiösen Anämie und der Katzenkratzkrankheit weitergetragen.

Die Behandlung:
Verschiedene Mittel und Wirkstoffe können gegen die Katzenflöhe in ihren verschiedenen Entwicklungsstadien eingesetzt werden. Lassen sie sich von ihrem Tierarzt beraten, welcher Wirkstoff, bzw. welche Kombination von Wirkstoffen gerade der beste Weg für das Tier zur Bekämpfung ist. Nehmen sie lieber ein Mittel aus der Apotheke als auf Hausmittel zu vertrauen. Die Bekämpfung ist nicht nur für ihren Hund wichtig, sondern auch für den Mensch. Eine zu späte Bekämpfung bezahlt der Mensch mit Bissen des Katzenflohs auf seiner eigenen Haut!