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Vor allem beim Hund, aber auch bei Katzen kann es zu einem Blutohr [Othämatom] kommen. Mit Blutohr wird eine Ansammlung von Blut zwischen der Haut der Ohrmuschel und dem Ohrknorpel bezeichnet. Das Krankheitsbild gibt es auch bei dem Menschen. Dort tritt die Verletzung vor allem bei Kampfsportlern auf. Als Folge der Verletzung kann es bei Menschen dazu kommen, dass das Hämatom über neues Bindegewebe umorganisiert wird. Dabei entsteht eine bleibende Entstellung der Ohrmuschel, das sogenannte Blumenkohlohr, welches man von Ringern und Boxern kennt.

Auch bei den besten Freund des Menschen, dem Hund und Katzen kann es zu ähnlichen schweren Deformationen der Ohren infolge eines Blutohres kommen. So kann bei geringer Ausprägung noch eine konservative Therapie versucht werden, bei ausgedehnten Hämatomen müssen hingegen die Ohrmuscheln chirurgisch behandelt werden.

Die Ursache:
Blutohren entstehen bei Hunden vor allem durch heftiges Kopfschütteln. Dies kann z.B. bei Ohrenschmerzen durch eine Entzündung des äußeren Ohres der Fall sein, oder durch Platzen von Blutgefäßen kommt es dann zu einer Ansammlung von Blut zwischen der Haut der Ohrmuschel und dem Ohrknorpel.

Das Symptom:
Die Krankheit ist optisch gut zu erkennen, da das betroffene Ohr deutlich anschwillt.

Die Behandlung:
Wie bereits beschrieben, kann man bei kleineren frischen Blutohren eine konservative Therapie [also medikamentöser und oder durch physikalischen Maßnahmen] versuchen. Der Veterinärmediziner, gibt dem Tier meist das Mittel Dexamethason. Nach kurzer Zeit, meist nach 2 - 3 Tagen wird der Inhalt des Hämatoms mit einer Kanüle abgesaugt. Der Tierarzt versorgt das Hämatom des Hundes oder der Katze weiter, unter Umständen muss der Tierarzt diese Prozedur nach einer Woche nochmals durchführen. Das Hämatom muss bis zum vollständigen abklingen weiter beobachtet werden und der Hund muss vor einer Wiederholung der Verletzung geschützt werden.

Handelt es sich um ein größeres Hämatom, muss es aufgeschnitten werden [chirurgischer Eingriff], so dass das Blut abfließen kann. Nach der Wundversorgung muss ein Verband angelegt werden, der das Ohr zusammendrückt. Unter Umständen mit einer Drainage.

Ist das Hämatom nicht so schnell als möglich versorgt worden und das Blutohr schon bereits organisiert, bedarf es ebenfalls einer chirurgischen Behandlung. Das Hämatom wird auch hier aufgeschnitten und der Inhalt ausmassiert. Dem Hund wird nach Schließung der Wunde über ca. 2 Wochen ein Kopfverband angelegt und danach werden die Fäden gezogen. Um weitere Entzündungen oder andere Komplikationen zu verhindern werden dem Hund oder der Katze normalerweise Antibiotika verabreicht.