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Es gibt verschiedene Arten der Karpfenlaus [Argulus]. Karpfenläuse sind gefährliche Hautparasiten, welche Cypriniden, Hechten, Barschen, Aalen und sogar Forellen befallen. Die 6 - 7 mm großen Parasiten sind leicht mit bloßem Auge zu erkennen. Die Behandlung bzw. Bekämpfung des Parasiten spielt in Deutschland vor allem in der kommerziellen Fischzucht eine große Rolle. Die Karpfenläuse durchbohren mit Hilfe eines Stachels die Fischhaut ihres Wirtes. Gerne ankern Karpfenläuse an Kiemen und Flossenbasen, an denen sie sich mit ihren Mundwerkzeugen festkrallen. Dort treten sie dann oft massenhaft auf der Haut auf und saugen Blut und Gewebesäfte aus dem Fisch. Durch den verästelten Darm können die Tiere sehr viel Nahrung aufnehmen, eine Blutmahlzeit kann entsprechend für bis zu drei Wochen ausreichen.

Die Symptom:
Befallene Fische sind oft von entzündeten Einstichstellen übersät, die häufig zum Ausgangspunkt von Sekundärinfektionen werden. Ist der Befall der Wirtsfische mit Karpfenläusen groß, kommt es zu einer Schwächung der Wirte, die sich durch eine erhöhte Sterberate bemerkbar macht. Nach der Blutmahlzeit lassen die Parasiten ihren Wirt wieder los und gelangen so wieder ins freie Wasser. Das heißt, dass Karpfenläuse über befallenes Wasser weitergetragen werden können. Die Bekämpfung der Karpfenläuse muss also auch die Umgebung mit einschließen.

Die Behandlung:
Karpfenläuse schädigen früher oder später die Wirtstiere wegen ihrer parasitären Lebensweise. Die Bekämpfung ist daher in der Fischwirtschaft von großer Bedeutung. Derzeit ist „Trichlorphon“ das Mittel der Wahl.