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Zwölf Tipps für den Besuch beim Tierarzt

Ihr Hund schaut Sie traurig an und frisst kaum noch? Wäre es da nicht toll, Dr. Dolittle konsultieren zu können – den Kinderbuch-Helden, der mit den Tieren sprechen konnte?

Ihr Tierarzt kann ebenso gut helfen – wenn Sie ihn dabei unterstützen. mytierarzt.de gibt zwölf praktische Tipps für Ihren nächsten Termin.

Der Besuch beim Tierarzt [oft stressig]. Der Hund zittert vor Angst, der Mensch vergisst vor lauter Aufregung wichtige Details der vorgeschlagenen Therapie. Wer diese Situation verhindern möchte, muss sich bloß gut vorbereiten.

1. Die Ängste schon zu Hause abbauen
Gewöhnen Sie Ihren Hund an den Tierarzt [beim ersten Besuch sollte er keine Schmerzen erleiden]. Warten Sie z. B. mit dem Impfen bis zum zweiten Termin. Vermeiden Sie Rituale, die das Tier mit dem Arztbesuch verknüpft. Braucht Ihr Hund einen Maulkorb oder eine Transportbox, sollte er sie bereits aus dem Alltag kennen.

2. Begleiten Sie Ihr Tier
Der Besitzer sollte immer mit zum Arzt gehen, keine Bekannten vorschicken. Zum einen sollten Sie Ihren Hund in dieser Situation nicht alleine lassen, zum anderen erfahren Sie nur so alle Details der Therapie. Wenn Sie dennoch jemand anderes schicken müssen, soll er sich unbedingt die Ratschläge des Arztes aufschreiben.

3. Der Erstbesuch
Beim Erstbesuch sollten Sie den Impfpass, alte Röntgenaufnahmen und wichtige Laborergebnisse vorlegen können. Informieren Sie Ihren Arzt möglichst genau über die bisherige Krankengeschichte Ihres Tieres.

4. Warnen Sie vor Bissen
Warnen Sie den Tierarzt und seinen Assistenten, wenn Ihr Hund aggressiv werden könnte. Informieren Sie ihn insbesondere darüber, wenn das Tier in der Vergangenheit beim Arztbesuch zugebissen hat. In diesem Fall sollten Sie einen Maulkorb dabei haben.

5. Medikamente? Futter?
Informieren Sie den Arzt über alle Medikamente, die Ihr Tier zur Zeit einnimmt. Erläutern Sie genau, was und wie viel Ihr Hund täglich frisst [Futtermarke etc.]

6. Handy aus!
Damit Sie bei der Besprechung der Therapie Ihres Hundes nicht abgelenkt werden, sollten Sie unbedingt Ihr Handy ausschalten.

7. Respektieren Sie das ganze Team
Seien Sie zu allen Mitgliedern des Teams höflich und respektieren Sie deren Arbeit. Wenn Sie ausschließlich den Tierarzt freundlich behandeln, werden Sie und Ihr Tier schnell zum „Praxis-Schreck“.

8. Sprechen Sie Ihre Gefühle und Sorgen offen aus
Sind Sie überzeugt davon, dass Ihr Tier bald an der Krankheit sterben wird? Haben Sie Panik vor einer Narkose, weil Sie bereits ein Tier dadurch verloren haben? Üben andere Druck auf Sie aus, das Tier einschläfern zu lassen? Sprechen Sie mit dem Arzt über Ihre Ängste – nur so treffen Sie befreit die richtige Entscheidung.

9. Ist etwas unklar? Fragen Sie!
Unterbrechen Sie das Gespräch, wenn Ihr Arzt Fachchinesisch spricht. Bitten Sie ihn um eine verständliche Erklärung. Wie sollten Sie die Krankheit und Therapie Ihres Hundes verstehen? Im Zweifelsfall rufen Sie später noch einmal an, wenn Ihnen zu Hause etwas unklar ist.

10. Seien Sie ehrlich
Auch wenn die Wahrheit peinlich sein sollte: Verschweigen Sie nichts und verdrehen Sie auch nicht das Geschehene. Etwa, wenn Sie ihrem Hund Ihre eigenen Medikamente verabreicht haben, wenn er sich verletzt hat, weil Sie den Kofferraum nicht richtig verschlossen hatten etc.

11. Angst vor hohen Kosten?
Teilen Sie es dem Arzt mit, wenn Sie fürchten, dass die Behandlung zu teuer werden könnte. Vereinbaren Sie einen Kostenvoranschlag, handeln Sie eine Ratenzahlung aus oder lassen Sie zunächst nur bestimmte Teil der Therapie durchführen.

12. Wann ist der nächste Besuch fällig?
Wissen Sie, wann der nächste Arztbesuch ansteht? Das ist für die Gesundheit Ihres Tieres sehr wichtig – sei es innerhalb einer laufenden Therapie oder einfach nur zum jährlichen Routine-Check. Sie sollten immer so etwas wie einen Gesundheits-Plan für Ihren Hund im Hinterkopf haben.

Quelle:US-Autorin Dr. Nancy Kay in ihrem Ratgeber „Speaking for Spot“