Textversion
StartseiteDeutschlandÖsterreichSchweizHundeschulenTierkrankheitenLexikonFirmenverzeichnisServiceOnlineshop

Service:

Der Blaue Hund

Giftpflanzen

G. O. T.

Haustier 112

Hundstage

Präparate

Quokka

Tierarzt werden

Tierhospiz

Tipps für den Tierarztbesuch

Allgemein:

Startseite

Tierarztpraxis eintragen

Hundeschule eintragen

Unternehmen eintragen

my-Tierarzt | NEWS

Werbung

Kontakt

Impressum

Sitemap

Wie schütze ich meine Haustiere vor Hitze? Wie Tiere schwitzen, was sie kühlt

Hundstage umschreiben laut Bauernregel die heißen Sommertage. 30 bis 40 Grad in der Sonne und mehr! Unsere Haustiere können sich nicht umziehen, können keine kalte Dusche nehmen, oder ein kaltes Erfrischungsgetränk aus dem Kühlschrank holen. Sie können nur hecheln... und brauchen uns jetzt mehr denn je. So kommt Ihr Hund, Katze und Co. angenehm durch die warmen Hundstage.

Hunde

Hunde schwitzen nicht über die Haut, sondern kühlen sich über die Nase ab und hecheln bei körperlicher Anstrengung zusätzlich. Wenn Ihr Hund liegend im Schatten schnell hechelt, braucht er sehr dringend eine Abkühlung! Sie können ihn baden oder kalt abduschen. Ihr Hund trinkt auch zwischendurch ganz gern einen Schluck Eiswasser. Füttern Sie kleinere Portionen, das strengt den Körper weniger an. Gassi gehen sollten Sie auf den Abend und in die frühen Morgenstunden legen. Joggen und Radfahren sind im warmen Sommer tabu! Kleine Hunde können im Auto in ihrer Kiste im Fußraum (Beifahrer) stehen. Dort kühlt die Lüftung stärker. Aber stellen Sie den Hund nicht direkt vor die Düse, dort droht eine Bindehaut-Entzündung. Große Hunde bekommen hinten wie Kinder ein Sonnen-Rollo. Lassen Sie Ihren Vierbeiner nie im Auto allein, dort droht dem Tier ein Kollaps!

Katzen

Katzen suchen sich meist selbst ein schattiges Plätzchen. Beim Abkühlen helfen kalte Böden wie Fliesen, Garagenboden oder ein feuchtes Handtuch. Sie können ihr auch den Bauch rasieren, damit die Kälte besser an die Haut kommt. Hechelt Ihre Katze länger, steht sie kurz vorm Kollaps. Sofort kühlende Maßnahmen einreichen und zum Arzt!

Fische

Jeder Aquariumsfisch hat eine Optimal-Temperatur, die gehalten werden sollten. Goldfische fühlen sich bis 24 Grad wohl, Clownfische brauchen mehr - 24 bis 28 Grad. Wird es zu warm, besteht Lebensgefahr - wie z.B. Sauerstoffmangel! Beim Abkühlen hilft häufiger Wasserwechsel [aber nur rund 5% am Tag]. Notfall-Kühlmaßnahme: Beleuchtung und die Heizung ausschalten.

Vögel

Viele Vögel [Papagei, Wellensittich] sind die Hitze gewöhnt. Dennoch muss der Käfig unbedingt in den Schatten stehen. Achten Sie bitte darauf, dass Ihr Vogel nicht zu schnell oder mit offenem Schnabel atmet. Besprühen Sie Ihm mit Wasser aus einem Zerstäuber und stellen Sie ein Vogelbad bereit. Exoten wie Bartagamen können ihre Körperkerntemperatur selber gut regulieren, allerdings sollten Sie Rückzugsorte schaffen und ein Sand- oder Wasserband aufstellen. Gerade bei Hitze sollten Sie nicht zu viele tierische Eiweiße füttern
- ausgewachsene Vogelarten können lange vegetarisch leben.

Pferde

Pferde verkraften Hitze unterschiedlich gut. Ein Arabisches Vollblut mag die Hitze, Kaltblüter dagegen vertragen sie eher schlecht. Die Alarmzeichen?!? Maulatmung! Wenn das Pferd lange geritten wurde, sollte statt Trockenfutter [z. B. Hafer] besser frisches Gras gefüttert werden. Eine Kühlung mit nassen Schwämmen tut Ihrem Pferd gut. Sorgen Sie für frische Luft im Stall / Box - aber achten Sie auf Zugluft.

Hamster

Wenn Ihr Hamster mit offenem Maul atmet, dann sollten Sie sofort zum Tierarzt. Ebenso wenn das Tier schnell atmet (fast Hyperventiliert). Stellen Sie den Käfig unbedingt aus der Sonne. Hamster kühlen sich auch gern in einem Sandbad ab!

Kaninchen

Kaninchen sind hitzeempfindlich und hecheln kurz vor einem Kollaps. Lebensgefahr! Versuchen Sie es mit einem kühlenden Wasserbad. Im Vergleich zu anderen Nagern planschen Kaninchen gern. Alternative: Setzen Sie das Tier auf ein kühles feuchtes Handtuch. Gut ist auch wasserhaltige Nahrung [z. B. Salat, Obst u.s.w.].

Schlangen

Schlangen kann man nicht ansehen, wenn ihnen zu heiß ist. Kritisch sind Temperaturen von über 35 Grad im Terrarium. Schalten Sie unbedingt die Heizung und die Beleuchtung ab. Bitte auch nicht überfüttern, flache Wasser- und Sandbäder in das Terrarium stellen. Die Schlange wird es Ihnen danken.

Schildkröten

Sie können Hitze sehr gut vertragen, doch da sie nicht schwitzen, kann sich ihr Panzer aufheizen und das Tier darin buchstäblich braten. Schildkröten ziehen sich oft erst in den Schatten zurück, wenn es längst zu heiß ist – und brauchen dann zu lange. Beobachten Sie Ihr Tier und setzen Sie es im Zweifel um.